Peerarbeit

Expertin in eigener sache

Als Expertin in eigener Sache (Peer) im Bereich Essstörung ist es mir ein Anliegen, dass über psychische Krankheit und psychische Gesundheit gesprochen wird. Ich stelle mich daher in verschiedener Hinsicht zur Verfügung damit Entstigmatisierungsarbeit, Prävention und Unterstützung von heute Betroffenen sowie Angehörigen stattfinden kann. Betroffenen wie das Umfeld dürfen erkennen, dass ein Mensch nicht die psychische Krankheit ist, sondern die psychische Krankheit einen Teil des Menschen ausmacht. Doch daneben gibt es noch viele gesunde Seelenaspekte, welche wertvolle Ressourcen bieten.

 

Seit diesem Jahr bin ich als Aktuarin mit im Vorstand des neu gegründeten Vereins Trialog & AntiStigma Schweiz. Ich bin für diesen Verein als Moderatorin und Peer in Schulen/Institutionen mit dem Schulprojekt unterwegs. Psychische Krankheiten sollen kein Tabuthema sein. Gespräche mit Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonen ermöglichen den Abbau von Vorurteilen und Ängsten und fördern das Bewusstsein für die eigene Gesundheit.

 

Durch dieses Bildungsangebot für Oberstufen- und Berufsschulklassen verfolgen die Schulprojekte folgende Ziele: Der Respekt und die Wahrnehmung bezüglich psychischer Krankheiten sollen gefördert werden, sowie bestehende Vorurteile entkräftet werden. Früherkennung darf Platz finden. Der interaktive Prozess von Wissen und Verstehen ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine Auseinandersetzung mit diesem Tabuthema.

 

Im Kanton Solothurn werden diese Schulbesuche seit 2017 von der Gesundheitsförderung Schweiz finanziell unterstützt. In anderen Kantonen haben sich unsere Schulbesuche bereits institutionalisiert. Alles in allem sind wir bereits seit 2004 unterwegs und haben an die 700 Klassen besucht.


ich biete folgendes an

· Erzählung der eigenen Geschichte mit meinem Heilungsweg und anschliessender offener Fragerunde ohne Tabus im Sinne von
  Unterstützungsarbeit bei Betroffenheit in Schulklassen oder im Rahmen von Themenwochen oder berufsbezogenen Aspekten an
  Berufsschulen sowie bei Elternvereinigungen o.ä. im Sinne von Früherkennung usw. 
· Unterstützung von Angehörigen/Betroffenen mit meinem Wissen aus der Sicht der ehemals Betroffenen

· Schulbesuche (trialogischer Ansatz)

einsatzdauer / Beratungsdauer

erfolgt nach individueller Absprache

Persönlicher Erfahrungsbericht

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Artikel einer Betroffenen: 10 Jahre in und mit der Essstörung - mein Weg
Artikel-Essstörung.pdf
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Zeitungsartikel Solothurner zeitung

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Sie ging den Weg von der Magersucht-Betroffenen zur Therapeutin.
020318HeidiSchenkerSZ.pdf
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Interview im Jump TV / SO-Talk (Regionalfernsehen Solothurn)

Mehr Informationen

"Alles fliesst aus und ein, alles hat seine Gezeiten, alle Dinge steigen und fallen, das Schwingen des Pendels zeigt sich in allem; das Mass des Schwunges nach rechts ist das Mass des Schwunges nach links; Rhythmus kompensiert."   Kybalion